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Die standesamtliche Trauung - Tipps & Infos

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© envato elements / eigene Anpassung

Die standesamtliche Hochzeit ist der offizielle Weg in die Ehe und wird mit einer Unterschrift festgehalten. Hier werden aus verlobten Partnern Eheleute. Die meisten Paare empfinden die standesamtliche Trauung eher als einen Pflichttermin und die kirchliche Hochzeit oder eine freie Trauung als Höhepunkt, um sich die ewige Liebe vom dem Altar zu versprechen. Dennoch sollte auch dieser Tag gut geplant sein. Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten für den Tag im Standesamt für Sie zusammengestellt.

Die Bedeutung der standesamtlichen Trauung

Wenn sich ein Ehepaar an seine Hochzeit erinnert, hat es meistens den Tag der großen Hochzeitsfeier mit der kirchlichen oder der freien Trauung im Kopf. Die standesamtliche Trauung wird oft nur als Pflichttermin abgetan. Dabei ist es gerade dieser Tag, der das Brautpaar zu einem Ehepaar macht. Im Standesamt wird die Ehe rechtsgültig geschlossen. Einen wichtigeren Tag sollte es für das Brautpaar folglich gar nicht geben. Deswegen empfehlen wir, auch den Tag der standesamtlichen Trauung mit viel Liebe vorzubereiten und ihn als ersten Tag eines ganzen gemeinsamen Lebens zu erinnern. Damit alles perfekt klappt, haben wir vollständig zusammengefasst, was für die Eheschließung vor dem Standesamt wichtig ist.

Eine gute Vorbereitung ist der wichtigste Schritt zu einer perfekten standesamtlichen Trauung. Um die standesamtliche Trauung perfekt zu planen, sind ein paar Dinge im Voraus wichtig, die nicht vergessen werden dürfen. Ebenfalls gibt es ein paar Ideen, wie der Tag der Hochzeit vor dem Standesbeamten unvergesslich wird. Für Paare, die ausschließlich eine standesamtliche Hochzeit planen, ist dieser Ratgeber umso wertvoller. Wir beantworten die wichtigsten Fragen auf dem Weg vor den Traualtar.

Welches Standesamt kommt für unsere Hochzeit infrage?

Die meisten Paare machen es ganz einfach und heiraten an ihrem örtlichen Standesamt. In größeren Städten werden oftmals verschiedene Locations angeboten. Manchmal sind wunderschöne Festsäle dabei, die sich besonders dann eignen, wenn keine kirchliche Trauung folgt und so viele Hochzeitsgäste wie möglich bei der Eheschließung anwesend sein sollen. Nicht immer möchte man in seinem örtlichen Standesamt die Ehe schließen. Das kann verschiedenen Gründe haben. Manchmal kommen beide Partner nicht aus der Region, in der sie derzeit wohnen, und für die Hochzeitsgäste ist es einfacher, wenn die Trauung in einem Standesamt des alten Wohnortes stattfindet. Das kann auch sehr schön sein, in seinem Heimatort zu heiraten. Andere Paare wünschen sich eine bestimmte Location, z. B. eine Hochzeit am Meer oder in den Bergen. Auch dann kommt ein Standesamt in einem Lieblingsort infrage. Prinzipiell ist es möglich, in jedem Standesamt in Deutschland zu heiraten. Die Anmeldung zur Trauung erfolgt immer im eigenen Standesamt. Danach setzt man sich mit dem Wunschstandesamt in Verbindung, um den Termin festzulegen und alle weiteren Fragen zu klären. Wichtig dabei ist allerdings, dass man sich frühzeitig um einen Termin für die standesamtliche Trauung in einem anderen Ort kümmert.

Warum ist nur die standesamtliche Trauung rechtsverbindlich?

Das Standesamt ist eine Behörde. Dort werden nicht nur Trauungen vorgenommen. Zu den Aufgaben eines Standesbeamten gehören u. a. auch das Ausstellen von Geburts- und Sterbeurkunden, die Anerkennung von Vaterschaften, die Beurkundung eingetragener Lebenspartnerschaften oder Namensänderungen. Somit ist die standesamtliche Trauung mehr als eine romantische Zeremonie, in der man sich ein die Ehe verspricht. Sie ist die amtliche Beurkundung dieses Versprechens. Die standesamtliche Trauung muss deshalb zeitlich immer vor einer möglichen kirchlichen Trauung liegen. Weitere Rechte und Pflichten des standesamtlichen Trauung haben wir Ihnen hier erklärt.

Diese Unterlagen werden zur Anmeldung zur Eheschließung benötigt

Früher nannte man es „das Aufgebot bestellen“. Dieser Begriff ist heute veraltet. Man spricht von der Anmeldung zur Eheschließung. Um diese Anmeldung im Standesamt Ihrer Stadt tätigen zu können, werden ein paar Dokumente benötigt. Nur so kann die oder der Standesbeamte*in prüfen, ob die Ehe geschlossen werden darf. Erst dann wird der Hochzeitstermin festgelegt. Die Anmeldung im Standesamt muss persönlich erfolgen. Diese Dokumente müssen für die Hochzeit mitgebracht werden:

  • Gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • Meldebescheinigung
  • Beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister: Diese Urkunde darf höchstens sechs Monate alt sein. Sie kann beim Standesamt der Geburtsstadt beantragt werden. Ist man in dem Ort geboren, in dem man heiraten möchte, kann man das auch direkt bei der Anmeldung zur standesamtlichen Trauung machen.
  • Ggf. Aufenthaltsbescheinigung des Einwohnermeldeamts
  • Handelt es sich nicht um die erste Eheschließung, wird ein Nachweis benötigt, dass Sie geschieden oder verwitwet sind.

Die Wahl des Familiennamens

Vor der standesamtlichen Trauung muss festgelegt werden, welcher Name als Familienname verwendet wird. Hier hat ein zukünftiges Ehepaar mehrere Möglichkeiten. In den meisten Fällen wählen Paare nach wie vor die traditionelle Variante und entscheiden sich für den Nachnamen des Ehemannes. Es ist aber auch möglich, den Nachnamen der zukünftigen Ehefrau als Familiennamen festzulegen. Paare sollten hier gut darüber nachdenken, ob Tradition oder ein schöner Name im Vordergrund stehen. Die Zeiten, in denen man einfach so den Namen des Bräutigams wählt, sind schlichtweg vorbei. Wählt man einen gemeinsamen Familiennamen, kann der Partner oder die Partnerin, dessen oder deren Nachname nicht gewählt wurde, sich für einen Doppelnamen entscheiden. Der „neue“ Familienname wird dann dem Geburtsnamen entweder vorangestellt oder angehängt. Beides ist möglich. Nicht möglich ist es allerdings, dass beide Partner sich für einen Doppelnamen entscheiden. Auch ein Doppelname aus einer früheren Ehe kann als Familienname für die neue Ehe verwendet werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob das der eigene Nachname oder der Nachname der Ex-Partnerin oder des Ex-Partners ist. Kinder, die in der Ehe geboren werden, erhalten automatisch als Nachnamen den gewählten Ehenamen. Nach aktuellem Namensrecht in Deutschland ist es nicht mehr nötig, sich für einen gemeinsamen Nachnamen zu entscheiden. Beide Partner*innen können auch nach der standesamtlichen Trauung ihren Nachnamen behalten, ohne dass ein*e Partner*in einen Doppelnamen tragen muss. Wird in der Ehe ein Kind geboren, entscheiden sich die Eltern für einen der beiden Nachnamen. Wichtig zu wissen ist, dass alle Kinder denselben Familiennamen tragen müssen.

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© envato elements / eigene Anpassung

Braucht man für die standesamtliche Heirat Trauzeugen?

Seit mehr als 20 Jahren werden für eine rechtsgültige standesamtliche Trauung keine Trauzeugen mehr benötigt. Paare, die gerne ganz still heiraten möchten, können das ohne Probleme tun. Es ist allerdings eine schöne Tradition, Trauzeugen zu haben. In der Regel entscheidet sich die Braut für eine beste Freundin und der Bräutigam für den besten Freund. Auch Geschwister des Brautpaars werden gerne gefragt, ob Sie Trauzeuge*in sein wollen. Trauzeugen müssen ein paar wenige Voraussetzungen erfüllen, um beim Standesamt ihre Funktion ausfüllen zu können. Auf jeden Fall muss der Personalausweis oder der Reisepass mitgebracht werden. Um rechtsverbindlich die Trauung bezeugen zu können, müssen Trauzeugen immer volljährig sein. Wenn ein Dolmetscher benötigt wird, muss dieser vereidigt werden. Die Trauzeugen müssen in der Lage sein, die Hochzeit komplett mitverfolgen und verstehen zu können.

Die Trauzeugen, die für das Standesamt gewählt werden, müssen nicht dieselben Trauzeugen sein, wie bei der später folgenden kirchlichen Trauung. Denn theoretisch werden für das Standesamt gar keine Trauzeugen benötigt. Heiratet man in einer katholischen Kirche, sieht das etwas anders aus. Hier sind Trauzeugen nach wie vor eine wichtige Tradition. Gerade bei einer katholischen Trauung spielt die Religionszugehörigkeit eine Rolle. Vorab sollte mit dem Pfarrer besprochen werden, welche Vorgaben es hier gibt. Ebenfalls haben die Trauzeugen bei einer traditionellen Hochzeitsfeier organisatorischen Aufgaben und unterstützen das Brautpaar bei der Planung der des Festes. Daher sollte man gut überlegen, wer für diese Aufgabe am besten geeignet ist.

Die Kosten für eine standesamtliche Trauung

Wie hoch die Kosten für die standesamtliche Hochzeit werden, hängt ein bisschen von Ihren Vorstellungen ab. Wenn Sie die Trauung im Standesamt nur als einen ersten Schritt vor der kirchlichen Trauung und der eigentlichen Hochzeitsfeier sehen, bleiben die Kosten dafür recht gering. Denn in diesem Fall fallen ausschließlich folgende Gebühren an:

  • Gebühren für das Standesamt: Wie hoch diese Kosten sind, hängt ein bisschen von der Region und dem Bundesland, in dem Sie heiraten ab. In der Regel liegen die Gebühren bei 100 € bis 200 €.
  • Trauung, die an einem Samstag stattfinden sollen, werden in der Regel mit höheren Gebühren berechnet.
  • Auch eine besondere Location, die in vielen Städten für die standesamtliche Hochzeit gewählt werden kann, kostet zusätzlich. Je nach Räumlichkeit können das ein paar Hundert Euro sein.
  • Kosten für Anzug und Standsamtkleid
  • Kosten für einen Restaurant-Besuch mit Eltern, Geschwistern und Trauzeugen

Für Paare, die im Anschluss an die standesamtliche Heirat noch eine kirchliche Trauung planen, bleibt es bei den oben aufgeführten Kosten. Wer die standesamtliche Trauung als einziges Event plant, wird etwas mehr investieren wollen: Dann kommen noch Kosten für die große Feier dazu. Diese können sich im fünfstelligen Bereich bewegen, während man bei einer kleinen standesamtlichen Trauung mit 1000 € bis 2000 € zurechtkommen kann.

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© pixabay / eigene Anpassung

Welche Fristen muss man bei der Planung einhalten?

Besonders wenn Sie an einem ganz bestimmten Termin heiraten möchten, sollte Sie die Eheschließung frühzeitig anmelden. Denn Termine vor dem Standesamt sind rar. Das ist besonders dann der Fall, wenn es sich um einen besonderen Termin handelt. Daten wie der 12.12. 2012 oder der 11.11.2011 sind z. B. gerne ausgebucht. Viele Paare möchten gerne an ihrem Kennenlerndatum heiraten. In der Hochzeitssaison von Mai bis September ist es ebenfalls nicht immer einfach, Termine zu bekommen – das gilt vor allem, wenn es sich um Termine an einem Freitag oder Samstag handelt. Auch wenn eine spezielle Örtlichkeit für die standesamtliche Hochzeit gewählt wird, sollte man früh dran sein, um den Wunschtermin zu bekommen. Eine Anmeldung zur standesamtlichen Hochzeit ist frühstens sechs Monate vor dem eigentlichen Termin möglich. Die Standesämter halten diese Frist exakt ein. Heutzutage muss die Trauung nicht mehr veröffentlicht werden. Dies entscheidet das Brautpaar bei der Anmeldung. Auch sehr spontane Hochzeitstermine sind möglich. Das ist vor allem der Fall, wenn man im Winter oder im späten Herbst heiraten möchte. Von November bis Februar ist die Nachfrage nach Hochzeitsterminen nicht so groß. Wer es eilig hat und spontan ist, kann hier mit Glück auch einen Termin in der nächsten Woche bekommen.

Wer wird zur standesamtlichen Trauung eingeladen

Wer zu den Hochzeitsgästen zählt, hängt davon ab, in welchem Rahmen die standesamtliche Trauung geplant wird. Paare, die am nächsten Tag ohnehin kirchlich und mit großer Hochzeitsfeier heiraten, werden auf eine große Feier nach dem Standesamt komplett verzichten. Vielleicht gehen Sie in trauter Zweisamkeit essen oder laden noch Eltern oder Trauzeugen ein. Klappt es, an einem Samstag standesamtlich zu heiraten, folgt im Anschluss in der Regel die kirchliche Trauung mit anschließender Hochzeitsfeier. In diesem Fall werden sehr viele Gäste anwesend sein. Zur Trauung im Standesamt selbst können in der Regel nicht so viele Gäste anwesend sein, da die Räume normalerweise recht klein sind. Ein größerer Raum in einem Standesamt bietet Raum für ca. 50 Personen. Daher versuchen Paare, die auf eine kirchliche Hochzeit verzichten, einen alternativen Raum für die standesamtliche Eheschließung zu bekommen. So können alle Gäste bei der Zeremonie teilnehmen. Manchmal liegen der Termin im Standesamt und der in der Kirche mehrere Monate auseinander. Das hat in der Regel organisatorische Gründe. In diesem Fall kann man sich als Brautpaar überlegen, ob man am Tag der standesamtlichen Hochzeit eine Feier im kleinen Kreis veranstaltet. So wird auch dieser besondere Tag entsprechend gewürdigt.

Die Einladung zur standesamtlichen Trauung

Ob eine Einladung für die standesamtliche Trauung in schriftlicher Form erfolgen muss, hängt auch davon ab, wie groß die Feier ausfallen soll. Findet direkt im Anschluss oder am Tag darauf die eigentliche Hochzeitsfeier mit vorangehender kirchlicher Trauung statt, reicht es aus, den Termin im Standesamt in der Einladung zur Feier zu erwähnen. Wer nach der Eheschließung im Amt noch mit den Trauzeugen oder den Eltern essen gehen möchte, kann diese Gäste mündlich und formlos einladen. Ist die standesamtliche Trauung der Tag, an dem die Hochzeitsfeier stattfinden soll, sieht die Einladung dementsprechend aufwendig und liebevoll gestaltet aus. Es ist sinnvoll, die Hochzeitseinladung ein paar Monate vor dem Termin zu verschicken, sodass jeder sich freinehmen kann und nicht einige Hochzeitsgäste zufällig Urlaub in dieser Zeit gebucht haben. Auch sehr frühzeitig verschickte Save-the-Date-Karten können bei einer Hochzeit in den Sommermonaten Sinn machen. Folgende Informationen sollten in der Hochzeitseinladung nicht fehlen:

  • Datum und Uhrzeit der Hochzeit
  • Angaben und Adressen zu allen Location (z. B. Standesamt, Kirche, Restaurant, Hotel) Ablauf der Feierlichkeiten
  • gewünschter Dresscode
  • Frist, bis zu der man sich über Zusagen freut
  • Hochzeitswünsche

Standesamtliche oder kirchliche Trauung – Welches ist der Jahrestag?

Nur finden sind die standesamtliche und die kirchliche Trauung am selben Tag statt. Aus organisatorischen Gründen klappt das nicht oft. Welchen Tag man als Ehepaar als den Hochzeitstag ansieht, entscheidet jedes Paar selbst. Für die meisten Paare, die sowohl standesamtlich als auch kirchlich heiraten, ist der Tag der kirchlichen Trauung der wichtigere, da hier im Anschluss die eigentliche Hochzeitsfeier stattfindet. Das Brautkleid wird an diesem Tag getragen und die Hochzeitsgäste sind vollständig anwesend. Paare, die gerne feiern, werden vielleicht auch beide Hochzeitstage als Jubiläen etablieren. Der Ablauf der standesamtlichen Trauung Rund um den Ablauf einer Trauung im Standesamt gibt es viele Fragen, die vorab oft unklar sind. Schließlich heiratet man meistens nur einmal. Es ist sinnvoll, genau zu wissen, wie die Zeremonie im Standesamt ablaufen wird. So fühlt man sich gleich ein bisschen sicherer. Auch die Planung kann man gut auf den vorgegebenen Ablauf abstimmen. Eine Hochzeit vor einem Standesbeamten hat meistens nichts von der Romantik, die man von kirchlichen oder freien Trauungen kennt. Ebenfalls wichtig zu wissen ist, dass bei der standesamtlichen Trauung die Braut immer rechts neben dem Bräutigam sitzt. Gerne wird der Brautstrauß schon vor der Trauung an ihren Platz gestellt. So kann es beim Platz nehmen nicht zu Verwechslungen kommen. Natürlich muss die Braut nicht zwingend einen Brautstrauß haben. Es ist allerdings eine wunderschöne Tradition und sieht auch auf den Hochzeitsfotos sehr edel aus.

Ablauf der standesamtlichen Trauung

In der Regel ist der Ablauf immer gleich und variiert nur in kleinen Punkten. Der genaue Ablauf ist natürlich mit dem vor Ort ansässigen Standesamt zu klären. Hier finden Sie nun einen beispielhaften Ablauf in richtiger Reihenfolge:

  1. Begrüßung des Brautpaares und der Hochzeitsgäste durch die oder den Standesbeamten*in
  2. Ansprache des Standesbeamten: Diese läuft manchmal ebenfalls recht nüchtern ab. Es gibt aber auch Standesbeamten, die sehr schöne Worte finden.
  3. Raum für Persönliches: Hier können z. B. Braut oder Bräutigam etwas sagen. Manchmal gibt es auch ein kleines Zeitfenster für musikalische Beiträge. Das sollte vorab aber unbedingt genau abgeklärt werden. Nicht immer sind solche Beiträge zeitlich oder räumlich möglich.
  4. Verlesung der persönlichen Daten von Braut und Bräutigam
  5. Bekanntgabe des Familiennamens
  6. Eheschließung
  7. Tausch der Trauringe
  8. Unterschriften des Ehepaars und der Trauzeugen
  9. Ausgabe des Familienstammbuchs, sofern Sie eins beantragt haben.

Die standesamtliche Trauung dauert in der Regel ca. 20 Minuten. Das ist weit kürzer als das bei einer kirchlichen oder freien Trauung der Fall ist. Danach kommt wohl der schönste Teil der Zeremonie: Jetzt dürfen die Hochzeitsgäste gratulieren.

Kurze Antworten auf wichtige Fragen

Wenn Sie nun immer noch Fragen zur standesamtlichen Trauung haben, so finden Sie im Anschluss Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Wie läuft der Tausch der Eheringe ab?

In der katholischen Kirche werden zur Trauung Ringe benötigt. Diese werden dort sogar gesegnet und sind ein Teil der Zeremonie. Im Standesamt sind Eheringe keine Pflicht. Es ist möglich, ganz ohne Eheringe zu heiraten. Ob man als Paar darauf verzichten möchte, ist die andere Frage. Denn der Tausch der Trauringe ist einer der romantischsten Momente bei einer Hochzeit. Eheringe sind das wichtigste Symbol einer Ehe.

Mit welchem Namen unterschreibt man die Eheurkunde?

Die Urkunde, die die Ehe besiegelt, wird mit dem neuen Familiennamen unterschrieben. In Klammer dahinter kommt der Geburtsname. Wer seinen Namen bei der Trauung im Standesamt ändert, kann vorher schon einmal üben, wie es sich anfühlt, mit dem neuen Nachnamen zu unterschreiben. Dann kann nichts schiefgehen.

Muss man die Hochzeit beim Finanzamt melden?

Das Standesamt gibt die Trauung beim Finanzamt eurer Stadt bekannt. Damit fallen beide Ehepartner*innen in Steuerklasse 4. Das ist sinnvoll, solange Ehefrau und Ehemann ungefähr gleich viel Einkommen haben. Variiert das Einkommen stark, sollte man beim Finanzamt einen Wechsel in Steuerklasse 3 bzw. 5 beantragen. Das muss man dann selbst erledigen.

Darf man vor dem Standesamt Sekt anbieten?

Ein kleiner Sektempfang unmittelbar nach der Trauung ist sowohl bei Hochzeitsgästen als auch beim Brautpaar sehr beliebt. Ein Sektempfang bietet einen schönen Rahmen, um ganz in Ruhe zu gratulieren und mit den Gästen zu anzustoßen. Natürlich können auch Champagner, Cocktails und alkoholfreie Getränke angeboten werden. Auch Finger-Food macht sich bei einem Sektempfang im Stehen gut. Klären Sie mit Ihrem Standesamt die Möglichkeiten dafür ab. Viele Standesämter haben einen schönen Hof oder Garten, der sich dafür anbietet. Andere Ämter verfügen über einen Saal, der für einen überschaubaren Zeitraum genutzt werden kann.

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Wir kommen also zu dem Entschluss, dass eine standesamtliche Hochzeit eine wunderschöne Zeremonie und der erste Schritt in die gemeinsame Ehe ist. Auch wenn die Trauung in einem Amt stattfindet und nicht in einer speziell ausgewählten und romantischen Location, kann die Trauung und die anschließende Feier unvergesslich sein.

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