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Hochzeits-Gästeliste perfekt durchgeplant

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© dayverampas / pixabay.com

Viele Paare erstellen die Gästeliste erst dann, wenn es Zeit wird, die Hochzeitseinladungen zu versenden. Dabei ist gerade die Gästeliste ein überaus wichtiges Element der Hochzeitsvorbereitungen, das nicht vernachlässigt werden darf. Denn mit der Gästeliste stehen und fallen viele Entscheidungen, die letztendlich den Erfolg der Hochzeitsplanung ausmachen können. Nachfolgend zeigen wir, wie jedes Paar seine Gästeliste perfekt planen kann und auf welche Dinge man unbedingt achten sollte, um Schwierigkeiten im Vorfeld zu vermeiden.

Der erste Entwurf – vorläufige Gästeliste erstellen

Die meisten Paare planen mit einem festen Budget, das zur Verfügung steht, und richten die Feierlichkeit entsprechend der finanziellen Mittel aus. Doch nicht nur die Höhe des Budgets, auch die Anzahl der Gäste spielt bei der Planung eine entscheidende Rolle. Aus diesem Grund sollte bereits zu Beginn der Hochzeitsvorbereitungen eine vorläufige Gästeliste erstellt werden, um ungefähr einschätzen zu können, ob die Hochzeit eher im kleinen Rahmen oder mit über 100 Gästen gefeiert wird. In der Regel wird die Gästeliste im weiteren Verlauf der Planung nochmals geändert und an die Gegebenheiten angepasst. Doch zumindest einen groben Überblick sollten die Paare bereits zu Beginn der Planung erhalten.

Gästeliste in verschiedene Gruppen einteilen

Damit auch wirklich niemand vergessen wird, sollte die Gästeliste idealerweise in verschiedene Gruppen untergliedert werden. Möglich wäre etwa eine Einteilung in:

  • Nahe Familienangehörige, wie etwa Eltern, Geschwister und Großeltern
  • Verwandtschaft, wie etwa Onkel, Tanten, Cousinen und Cousins
  • Freunde, zu denen ein enger Kontakt besteht, wie etwa die Trauzeugen
  • Bekannte, die eine wichtige Rolle im Leben des Paares spielen
  • Sonstige Bekannte, wie etwa Arbeits- oder Vereinskollegen

Wer auch einen Polterabend oder Junggesellenabschied feiern möchte, der sollte zusätzlich vermerken, welche Gäste auch zu diesen Feierlichkeiten eingeladen werden sollen. Alternativ dazu kann man auch Freunde und Bekannte, die bei einer Hochzeit im kleinen Rahmen nicht unbedingt eingeladen werden, auch zu dieser Feierlichkeit einladen. So findet man in der Regel einen Kompromiss, mit dem alle Beteiligten zufrieden sind.

Bei der Planung der Gästeliste sollten auch die Angehörigen der geladenen Gäste, wie etwa der Partner oder die Kinder, berücksichtigt werden. Ansonsten erlebt man am Hochzeitstag schnelle eine böse Überraschung, wenn statt 50 geladenen Gästen plötzlich deutlich mehr Personen erscheinen.

Grenzen setzen und Gästeliste einschränken

Nicht selten kommt es vor, dass die Gästeliste nach der Erstellung alle Grenzen sprengt. Vor allem, wenn alle Freunde und Bekannte berücksichtigt werden, wächst die Hochzeitsgesellschaft sehr schnell an. Aus diesem Grund sollten die zukünftigen Ehepaare bereits bei der Planung der Gästeliste Grenzen setzen und festlegen, welche Personen unbedingt dabei sein sollen und welche nicht eingeladen werden. Hilfreich ist es, wenn man dies bereits beim ersten Entwurf entsprechend kennzeichnet und eine separate Spalte in der Liste erstellt, in der man vermerkt, ob die Person auf jeden Fall dabei sein soll oder nur eventuell.

Diese Vorgehensweise erleichtert auch die Kürzung der Gästeliste, wenn die Anzahl der Personen am Ende das geplante Budget sprengt. Hilfreich ist es auch, wenn man sich vor der Planung mit der Familie berät. Häufig die Vorstellungen des Paares und der Eltern oder Großeltern weit auseinander. Um Unfrieden zu vermeiden, sollten auch die Wünsche der Eltern in Maßen berücksichtigt werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass man alle Personen einladen muss, die von den Eltern vorgeschlagen werden. Grundsätzlich sollte das Paar nur die Gäste einladen, die ihnen auch wirklich am Herzen liegen und sich nicht von äußeren Zwängen dazu drängen lassen.

Absagen bei der Planung berücksichtigen

Auch wenn die Einladungen bereits mehrere Monate vor der Hochzeit versendet werden, kann es passieren, dass einige der eingeladenen Gäste nicht kommen können. Rund fünf Prozent der Gäste sagen in der Regel ab. Dies sollte man natürlich entsprechend bei der Hochzeitsvorbereitung berücksichtigen. Allerdings sollte man auch damit rechnen, dass auch Gäste, die bereits zugesagt haben, durch Krankheit oder andere unvorhersehbare Ereignisse, nicht zur Hochzeit erscheinen können.